L'Orchestra dell'Arena di Verona

Orchester

Die Geschichte des Orchesters der Arena von Verona und seiner Dirigenten beginnt am 10. August 1913, als Tullio Serafin das Opernfestival mit einer historischen „Aida“ eröffnete. 
Auf dem Pult des imposantesten Freilichttheaters der Welt wechselten sich Dirigenten ab, die sich durch unterschiedliche Ausbildung, Kultur und Stil ausgezeichnet haben, darunter auch drei Dirigenten-Komponisten: Pietro Mascagni, der 1921 „Il Piccolo Marat“ dirigierte, Riccardo Zandonai im Jahr 1939 als musikalischer Leiter von „Roméo et Juliette“ und MikisTheodorakis, der 1988 „Alexis Zorbas“ dirigierte.
 
Unter den vielen anderen Dirigenten, die das Orchester der Arena geleitet haben, seien Sergio Failoni, Antonino Votto, Gino Marinuzzi, Vittorio Gui, Franco Capuana, Francesco Molinari Pradelli, Rudolf Kempe, Argeo Quadri, Gianandrea Gavazzeni, Lovro von Matacic, ElihauInbal, Nello Santi, Peter Maag, Giuseppe Patanè, Michel Plasson, Anton Guadagno, Yuri Ahronovitch, Donato Renzetti, Andrea Battistoni, Gustav Kuhn, Daniel Oren, Riccardo Muti, Lorin Maazel, Zubin Mehta und Georges Prêtre genannt.
Mit der Wiedereröffnung des Teatro Filarmonico di Verona im Jahre 1975 hat das Orchester der Arena sein Können auch in einem geschlossenen Theaterraum unter Beweis gestellt, mit einem Repertoire, das vom Barock über die Romantik bis zu den zeitgenössischen Kompositionen reicht. Rege ist auch die Tätigkeit der Künstlerensembles auf regionaler Ebene.

Bedeutsam sind auch die Gastspielreisen ins Ausland: 1982 und 1984 nach Wien mit der Oper „Aida“ von Verdi; 1986 wiederum nach Wien mit „Turandot““ von Puccini; 1987 nach Luxor in Ägypten mit Aida“; 1989 nach Tokyo mit „Aida“ und 1991 wiederum nach Tokyo mit „Turandot“; 1994 nach Frankfurt mit „Nabucco“ von Verdi; 1995 wiederum nach Frankfurt mit „La Bohème“ von Puccini; 1995 nach Wien und Zürich mit „Nabucco“; 1996 nach Berlin immer mit „Nabucco“ und dann 1997 „Aida“ in der Westfalenhalle in Dortmund; nach Peking im Jahr 2000 mit „Tosca“ von Puccini; im Februar 2010 in der Tokyo International Forum Hall mit „Aida“ und einer großartigen Galavorführung mit Plácido Domingo.

2011 nahm das Orchester an der 26. Musikbiennale von Zagreb teil sowie am prestigeträchtigen Jerusalem Opernfestival in Masada am Toten Meer mit einer Operngala und dem Requiem von Giuseppe Verdi. Im selben Jahr führte eine imposante Produktion von Puccinis „Turandot“ unter der Regie von Franco Zeffirelli das Orchester an das Königliche Opernhaus in Muscat, der Hauptstadt des Sultanats Oman, wo sie 2014 mit Bellinis „I Capuleti e I Montecchi“ und im Folgejahr mit „Turandot“ reüssierten. 2018 wird das Orchester mit Bellinis „La Sonnambula“ unter der Regie Hugo de Ana wieder dort zu hören sein.

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Anlässlich der Städtepartnerschaft München – Verona

Live-Mitschnitt

Für Mitglieder des Münchener Konzertverein e.V. zum Stückpreis von 28€*
Für Nicht-Mitglieder zum Stückpreis von 38€

Informationen zum Münchener Konzertverein e.V. finden Sie hier.
*Mitglieder bestellen bitte unter 089 545895-0.

In Anwesenheit Ihrer Majestäten, König Carl XVI. Gustaf und Königin Silvia von Schweden
Unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Markus Söder 
Begrüßung: Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle 

 

Artikelnummer: Festkonzert Arena di Verona

Anzahl: 1 DVDs

Preis: 38,00 €