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Sandro Roy

Violine

Es gibt viele Anzeichen dafür, dass mit dem 22-jährigen Sandro Roy ein vielversprechender Musiker herangereift ist, von dem die Musikwelt noch sehr viel hören wird: Früh erkanntes Talent, behutsame Förderung durch die Familie, erstklassige Ausbildung und Weiterbildung (bei Jens Ellermann, Lehrer u.a. von Midori, Gil Shaham oder Nigel Kennedy, internationale Meisterkurse bei Igor Ozim (Sommerakademie Mozarteum Salzburg), Benjamin Schmid (Bern) Christian Altenburger (Wien) und Petru Munteanu (Lichtenberg); aktuell bei Linus Roth, Echo-Klassik Preisträger 2006), Preisträger namhafter Wettbewerbe sowie zahlreiche erfolgreiche Auftritte als Solist in München und Augsburg.

Sandro Roy, geb. 1994, durchlief aber auch eine andere musikalische Erziehung, die ihn zu einem universellen Musiker und Performer gemacht hat. Er ist ein Klassik- wie Jazz-Musiker, beherrscht die Improvisationskunst, spielt mehr als ein Instrument und komponiert eigene Werke. Die unterschiedlichen Genres mit ihrer Komplexität in Harmonie, Rhythmik, Stil und Ausdruck lernte Sandro in sehr frühen Jahren, noch bevor er lesen und schreiben konnte. Während die meisten ihre Vorbilder nur durch Platten oder Konzerte kennen, erlebte der junge Sandro häufig berühmte Musiker hautnah zum Anfassen und familiär im elterlichen Wohnzimmer. So bekam Sandro auch von einem der Weltbesten Gitarristen Bireli Lagrène, der ebenso häufig zu den Hausgästen zählte, die wichtigsten und die nachhaltigsten Impulse zur Improvisation.

Zu seinen wichtigsten Stationen zählen Auftritte auf dem Rheingau Musik Festival, dem Deutschen Mozartfest Augsburg, dem St. Ingbert International Jazzfestival an der Seite von Bireli Lagrène und Roby Lakatos, dem Elbinsel Gypsy Festival Hamburg und eine Konzertreise in die USA zum „Django in June“ Festival Northampton. 2015 trat er bei Bundespräsident Joachim Gauck auf Schloss Bellevue zusammen mit dem RTV Symphony Orchestra Slowenien auf.

Mit seiner ersten CD „Where I Come From“ zeigte Sandro Roy gekonnt und selbstbewusst seine Vielfältigkeit. Sie enthält eigene Kompositionen, genauso aber Jazz-Standards wie Miles Davis‘ „Tune Up“, A.C. Jobims „Triste“, H. Mancinis „Two For The Road“ oder auch Klassik-Hits von Sarasate oder Fritz Kreisler.

In 2017 hat die Konzertgesellschaft München ein Mentoring Jazz-Projekt etabliert, das Sandro Roy Auftritte mit dem namhaften David Gazarov Trio ermöglicht.

Auszeichnungen:
2015 JazzFörderpreis der Konzertgesellschaft München e.V.
2014 „Förderpreis für die junge Generation“ des Rotary-Clubs Augsburg-Fuggerstadt
2011  Kunstförder-Sonderpreis der Stadt Augsburg
2007 Bundespreis „Jugendmusiziert“ (mit 13 Jahren)

Konzerte dieses Künstlers / Ensemble / Chors: